A Quest for Meaning

 

Als Nathanael Marc in New York besucht, sind schon 10 Jahre vergangen, seit sie sich das letzte Mal gesehen haben. Sie leben ein komplett unterschiedliches Leben: Nathanael hat gerade einen Umweltfilm in Indien vollendet und Marc exportiert abgefülltes Wasser für ein global tätiges Unternehmen.

Eines Tages jedoch bringt ein kleiner Unfall seinen “Amerikanischen Traum“ zum Stoppen. Festgehalten im Bett, entscheidet er sich, einen Stapel Dokumentarfilme anzuschauen, die Nathanael ihm zurückgelassen hat. Von diesem Moment an kann er nicht mehr ohne das neu erlangte Bewusstsein leben. Marc geht nach Indien, um Nathanael zu treffen und da beginnt ihre improvisierte, epische Reise.

Voller Zweifel, Momenten der Freude und unglaublichen Zeugnissen, ist ihre Reise wie eine Initiation in eine ganz andere Art, die Welt und die Natur zu sehen. Sie laden uns ein, unsere Sichtweise auf die Natur, das Glück und den Sinn des Lebens zu revidieren. 87 Minuten, die helfen, unser Vertrauen in unsere Fähigkeit zurückzuerlangen, Veränderung in uns selbst und in der Gesellschaft zu bewirken.

“A Quest for Meaning” ist nicht kritischer Journalismus per se. Die Darstellungen und Interviews unserer gesellschaftlichen Sicht auf uns und wie dieses mit unseren heutigen Herausforderungen zusammenhängt, hinterlässt einen einseitigen, stellenweise fast ideologischen Eindruck. Der Film ist wahrscheinlich vorallem in spirituellem Umfeld einsetzbar.

 

Regie und Drehbuch: Nathanaël Coste, Marc de la Ménardière
Produktion: Kamea Meah
Akteure: Nathanaël Coste, Marc de la Ménardière, Dr. Vandana Shiva, Pierre Rabhi, Frédéric Lenoir, Hervé Kempf, Bruce Lipton, Cassandra Vieten, Marianne Sebastien, Trinh Xuan Thuan
Land: Frankreich
Drehorte: Guatemala, Indien, Italien, Mexico, USA, UK
Jahr: 2015
Dauer: 88 min