Being and Becoming

Ein Film, der an die Kraft jedes Menschen glaubt und das Prinzip Schule trotz aller Demokratisierungsbemühungen als autoritäre Erziehungsanstalt benennt, die einfach nicht zu jedem Individuum passt.

 

BEING AND BECOMING erkundet das Konzept und den Weg, Kindern und ihrer Entwicklung zu vertrauen, und lädt uns dazu ein, die Paradigmen und Möglichkeiten von Bildung zu hinterfragen.

 

Die Entdeckungsreise der Filmemacherin führt uns durch die USA, Frankreich, Großbritannien und auch durch Deutschland, wo es jungen Menschen nicht erlaubt ist, sich ohne Schule zu bilden. Wir treffen Eltern, die sich dazu entschlossen haben, ihre Kinder nicht zu unterrichten, weder in der Schule noch zu Hause, sondern sie frei das lernen zu lassen, was sie wahrhaftig begeistert.

 

Es ist eine Suche nach Wahrheit über das angeborene Bedürfnis zu lernen. Und dabei geht es um weit mehr als Bildung: um die Veränderung unserer Meinungen und Überzeugungen, um gesellschaftlichen Wandel, und um die Bedeutsamkeit der Wiedergewinnung von Selbstbestimmung und Selbstvertrauen.



Der französische Dokumentarfilmer Yann Arthus-Bertrand hat uns „Die Erde von oben“ (2004) gezeigt, um „den Zustand der Welt und ihrer Bewohner zu dokumentieren“. In „Human“ lässt er die Menschen nun selbst zu Wort kommen. Im Lauf von drei Jahren hat er 60 Länder bereist und über 2000 Interviews geführt. Die Männer, Frauen und Kinder, die er getroffen hat, berichten von Hass und Gewalt, von Hunger und Krieg. Die teils erschütternden ­Lebensgeschichten wechseln mit Luftaufnahmen, die nicht nur die Schönheit der Natur einfangen, sondern auch deutlich machen, wie (unterschiedlich) wir leben. „Human“ ist ein Film voller Gegensätze. Verarmte Bauern, deren Boden vertrocknet ist, helfen in Mumbai beim Bau von Luxus­türmen, die auf jeder Etage über einen Swimmingpool verfügen. Wenn eine verzweifelte Arbeiterin über die entwürdigenden Arbeitsbedingungen in einer Textilfabrik in Bangladesch berichtet, wird der Film zur wütenden Anklage gegen Ausbeutung und Globalisierung. Aber es gibt auch andere Geschichten. Sie handeln von der Liebe und vom Glück, das manchmal nur darin besteht, nicht auf dem Boden schlafen zu müssen. Weil die Interviewpartner direkt in die Kamera blicken, fühlt sich der Zuschauer persönlich angesprochen. Die Frage, die in fast allen Erzählungen anklingt, ist die nach dem Sinn des Lebens. Und der besteht – wie Uruguays Ex-Präsident José Mujica eindrucksvoll erläutert – nicht im Konsum. Um das Geld zu verdienen, das wir für die Befriedigung überflüssiger Bedürfnisse ­benötigen, opfern wir je­de Menge Lebenszeit. Doch die kann man nicht kaufen. Sie vergeht einfach.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/human-die-menschheit,8511662.html
Copyright © Cinema.de
Der französische Dokumentarfilmer Yann Arthus-Bertrand hat uns „Die Erde von oben“ (2004) gezeigt, um „den Zustand der Welt und ihrer Bewohner zu dokumentieren“. In „Human“ lässt er die Menschen nun selbst zu Wort kommen. Im Lauf von drei Jahren hat er 60 Länder bereist und über 2000 Interviews geführt. Die Männer, Frauen und Kinder, die er getroffen hat, berichten von Hass und Gewalt, von Hunger und Krieg. Die teils erschütternden ­Lebensgeschichten wechseln mit Luftaufnahmen, die nicht nur die Schönheit der Natur einfangen, sondern auch deutlich machen, wie (unterschiedlich) wir leben. „Human“ ist ein Film voller Gegensätze. Verarmte Bauern, deren Boden vertrocknet ist, helfen in Mumbai beim Bau von Luxus­türmen, die auf jeder Etage über einen Swimmingpool verfügen. Wenn eine verzweifelte Arbeiterin über die entwürdigenden Arbeitsbedingungen in einer Textilfabrik in Bangladesch berichtet, wird der Film zur wütenden Anklage gegen Ausbeutung und Globalisierung. Aber es gibt auch andere Geschichten. Sie handeln von der Liebe und vom Glück, das manchmal nur darin besteht, nicht auf dem Boden schlafen zu müssen. Weil die Interviewpartner direkt in die Kamera blicken, fühlt sich der Zuschauer persönlich angesprochen. Die Frage, die in fast allen Erzählungen anklingt, ist die nach dem Sinn des Lebens. Und der besteht – wie Uruguays Ex-Präsident José Mujica eindrucksvoll erläutert – nicht im Konsum. Um das Geld zu verdienen, das wir für die Befriedigung überflüssiger Bedürfnisse ­benötigen, opfern wir je­de Menge Lebenszeit. Doch die kann man nicht kaufen. Sie vergeht einfach.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/human-die-menschheit,8511662.html
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Der französische Dokumentarfilmer Yann Arthus-Bertrand hat uns „Die Erde von oben“ (2004) gezeigt, um „den Zustand der Welt und ihrer Bewohner zu dokumentieren“. In „Human“ lässt er die Menschen nun selbst zu Wort kommen. Im Lauf von drei Jahren hat er 60 Länder bereist und über 2000 Interviews geführt. Die Männer, Frauen und Kinder, die er getroffen hat, berichten von Hass und Gewalt, von Hunger und Krieg. Die teils erschütternden ­Lebensgeschichten wechseln mit Luftaufnahmen, die nicht nur die Schönheit der Natur einfangen, sondern auch deutlich machen, wie (unterschiedlich) wir leben. „Human“ ist ein Film voller Gegensätze. Verarmte Bauern, deren Boden vertrocknet ist, helfen in Mumbai beim Bau von Luxus­türmen, die auf jeder Etage über einen Swimmingpool verfügen. Wenn eine verzweifelte Arbeiterin über die entwürdigenden Arbeitsbedingungen in einer Textilfabrik in Bangladesch berichtet, wird der Film zur wütenden Anklage gegen Ausbeutung und Globalisierung. Aber es gibt auch andere Geschichten. Sie handeln von der Liebe und vom Glück, das manchmal nur darin besteht, nicht auf dem Boden schlafen zu müssen. Weil die Interviewpartner direkt in die Kamera blicken, fühlt sich der Zuschauer persönlich angesprochen. Die Frage, die in fast allen Erzählungen anklingt, ist die nach dem Sinn des Lebens. Und der besteht – wie Uruguays Ex-Präsident José Mujica eindrucksvoll erläutert – nicht im Konsum. Um das Geld zu verdienen, das wir für die Befriedigung überflüssiger Bedürfnisse ­benötigen, opfern wir je­de Menge Lebenszeit. Doch die kann man nicht kaufen. Sie vergeht einfach.

mehr bei Cinema.de: http://www.cinema.de/film/human-die-menschheit,8511662.html
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Being and Becoming

 

Genere: Dokumentarfilm

Länge: 99 Minuten

Regie: Clara Bellar